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Informationen für Ihren
Urlaub in der Türkei
Ortsinformationen über Fethiye finden
Sie hier
Auf einer wunderschönen Halbinsel beim
alten Fischerort Fethiye liegt das Club-Hotel Letoonia. Auch wenn unser
Aufenthalt dort schon etwas her ist, hat sich dort nicht allzu viel
verändert. Die Anlage ist aufgeteilt in ein Hotelgebäude am Anfang der
Halbinsel und vielen Zweistöckigen Clubbungalows die über die ganze
Halbinsel verteilt sind. Da die Halbinsel fast komplett ein „kleiner
Berg“ ist, ist für manche Clubzimmer ein bisschen Kondition beim
Treppensteigen erforderlich. Auch die Zimmer in der untersten Reihe sind
nur über Treppen zu erreichen. Da die ganze Anlage sehr weitläufig ist
fährt ein kleines Bähnchen immer über die Anlage. Der mehrstöckige
Hotelbau ist dagegen ohne Treppen zu erreichen und natürlich mit Lift
ausgestattet. Sowohl beim Hotel wie bei den Clubbungalows ist ein Pool.
Die Clubzimmer sind etwas einfacher in der Ausstattung, dafür aber
romantischer gelegen. Strand ist durch die Lage auf der Halbinsel
natürlich ausreichend und in jeder Ausführung vorhanden. Die kleine
Rutschenanlage ist hier am Meer gebaut und nicht wie sonst üblich an einem
Pool.
Fethiye ist ein schöner Ort mit einer
gewachsenen Struktur, keine Touristen-Trabantenstadt.
Fethiye Stadt hat ca. 45.000 Einwohner, die Altstadt am Hafen hat aber
eine überschaubare Größe die zum bummeln einlädt. Der Markt von Fethiye
der nicht nur für die Touristen angelegt wurde zeigt noch ein bisschen das
alte Bild eines typischen Basars. Hier kann man alles kaufen, von der
scharfen Paprika bis zur Plastikschüssel in jeder Größe. Der Ort selbst
wurde schon im 5. Jahrhundert vor Chr. gegründet, dementsprechend viel
gibt es auch an archäologischen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Am
bekanntesten sind wohl die lykischen Felsengräber direkt über der
Ortschaft.
Unsere Ausflüge ab Fethiye:
Ölüdeniz
12 km von Fethiye entfernt liegt der bekannte Urlaubsort Ölüdeniz mit
der berühmten und viel fotografierten Bucht. Wir waren natürlich auch
einmal in der Bucht und fanden Sie nicht so toll. Da waren die Strände auf
der Halbinsel unseres Hotel Letoonia schöner, und vor allem nicht so
überlaufen. Die berühmte Halbinsel von Öludeniz ist aus der Luft sehr
schön, aber ein Ausflug dorthin lohnt sich unserer Meinung nach nicht.
Ölüdeniz ist von Fethiye aus problemlos mit dem Dolmus zu erreichen.
Blaue Fahrt
Sehr schön und unbedingt zu empfehlen ist eine Fahrt auf dem Schiff an
der Küste entlang. So viele schöne Buchten und kleine Inseln wie in dieser
Region findet man wohl selten. Sie können diese Fahrten in Ihrem Hotel
oder direkt im Hafen buchen.
Saklikent Canyon
Ca. 40 km östlich von Fethhiye entfernt ist die Schlucht Saklikent.
Dieser 18 km lange Canyon mit 300 m hohen Felswänden ist auf jedenfall
einen Ausflug wert. Nur am Anfang, bis zu einem über dem Fluss gebauten
Restaurant kann man die Schlucht auf Stegen begehen. Dann sind feste
Turnschuhe unbedingt nötig. Es können aber auch wasserfeste Schuhe
geliehen werden. Ab hier beginnt eine schöne und erfrischende Wanderung.
Der Weg läuft größtenteils direkt im Wasser. Für kleine Kinder oder
Menschen mit leichten Einschränkungen beim Laufen ist dieser Ausflug
jedoch nur bis zum Restaurant zu empfehlen.
Wenn dieses Ziel nicht organisiert angeboten wird, ist es nur mit dem PKW
zu erreichen.
Die Schlucht bitte nicht mit dem
bekannten Wintersportort Saklikent, ca. 50 km westlich von Antalya
verwechseln!
Caunos und Dalyan
Tagesausflug mit dem Bus zu den Ruinen der antiken Stadt Kaunos und zur
Bucht von Dalyan. Die Fahrzeit nach Kaunos ist ca. 1 Stunde. Wir sind mit
dem Bus nach Kaunos gefahren, vom Parkplatz aus war es dann noch ein
kurzer Fußweg zu den Ausgrabungen. Es besteht aber auch die Möglichkeit
von Dalyan mit dem Boot nach Kaunos zu fahren, von der Anlegestelle sind
es auch ca. 10 Minuten Fußmarsch leicht bergauf. Die Akropolis von Kaunos
liegt auf einem Hügel in 150 m Höhe, von dort hat man einen schönen
Ausblick auf die Bucht und die Ausgrabungen.
Kaunos lag ursprünglich am Meer, durch die Veränderung der Küstenlinie ist
es heute aber 8 km vom Meer entfernt. Bei einem Blick Richtung Meer kann
man sich aber heute noch immer vorstellen wo damals der Hafen von Kaunos
lag. Die Felsengräber stammen aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Die
Ruinen von Kaunos sind sicherlich nicht so beeindruckend wie z.B. Ephesus,
sie sind aber durch die schöne Lage trotzdem einen kleinen Ausflug wert.
Da dieser Ausflug meistens mit einer Bootstour durch das Flussdelta von
Dalyan kombiniert wird und am schönen Sandstrand von Dalyan eine
„Badepause“ eingelegt wird, ist es eine interessante Abwechslung zu den
üblichen Busausflügen.
Ephesus
Wir haben die Ausgrabungen von Ephesus im Rahmen einer zweitägigen Tour
von Fethiye aus besichtigt. Für einen Tagesausflug wäre mir Ephesus zu
weit von Fethiye entfernt, wobei die Straßen entlang der Küste in den
letzten Jahren natürlich deutlich verbessert wurden. Damals war das noch
eine sehr kurvige und zum Teil schmale Küstenstraße.
Ephesus ist für uns bis heute die am meisten sehenswerte Antike Stadt die
wir besichtigt haben. Um 1000 v.Chr. gegründet war Ephesus 1000 Jahre lang
eine bedeutende und reiche Stadt. 100 v.Chr. war die Stadt mit 200.000
Einwohnern eine der reichsten und wichtigsten Orte in der römischen
Provinz Asien. Im Laufe der Jahre erlag Ephesus aber dem gleichen
Schicksal wie Kaunos, der natürliche Hafen verlandete und damit ging auch
die Zeit der Stadt Ephesus im 3. Jh.n.Chr. zu Ende. Heute liegt Ephesus
mehrere km vom Meer entfernt.
Die große Anzahl und der gute Zustand der Ausgrabungen machen Ephesus so
sehenswert. Der Besucher kann sich auch heute noch ein Bild vom damaligen
Reichtum und der Größe der Stadt machen. Selbst farbige Bodenmosaiken
können in einem sehr guten Zustand bewundert werden. Wer sich ein
bisschen für „alte Steine“ interessiert, sollte Ephesus auf jeden Fall
einmal besichtigen. Sollten wir wieder einmal in der Nähe Urlaub machen
werden wir sicherlich ein zweites mal die antike Stadt Ephesus besuchen.
Haus der Jungfrau Maria – Meryemana
Ganz in der Nähe von Ephesus ist ein Wallfahrtsort für die Hl. Maria.
Johannes soll die Jungfrau Maria nach Ehpesus gebracht haben und sie soll
außerhalb der Stadt in einem kleinen Anwesen ihre letzen Jahre verbracht
haben. Im 19. Jahrhundert wurde der Ort zum Wallfahrtsort. Zu sehen ist
ein kleines Haus, dessen Fundamente aus dem 1. Jahrhundert sein sollen
und eine Kapelle.
Die meisten Busse die Ephesus anfahren machen auch einen kurzen Abstecher
zu diesem Ort.
Pamukkale
Die berühmten weißen Terrassen haben uns damals sehr enttäuscht. Ein
kleines Fleckchen schmutzig weiß-grauer Stufen, umgeben von einer riesigen
Geröllhalde und viel Nepp.
Durch das Verbot das Wasser für die umliegenden Hotels zu nutzen und den
Abriss der Hotels direkt am Rand der Terrassen soll es heute wieder besser
sein. Natürlich sind die Kalkterrassen ein beeindruckendes
Naturschauspiel, aber unserer Meinung nach lohnt sich die weite Anfahrt
nicht. Vor dort, wo man als „normaler Tourist“ die Aussicht genießen darf,
ist der Blick nicht so spektakulär wie auf den vielen Bildern und
Postkarten.
Teppichfabrik - Goldfabrik
Wenn man in der Türkei einen oder mehrere organisierte Ausflüge macht
kommt man an einem Besuch einer Teppichfabrik und einer Goldfabrik nicht
vorbei. Goldfabriken sind leider oft mehr der Besuch eines
überdimensionalen Juwelierladens und der eifrige Verkäufer ist kaum
abzuschütteln. Von der eigentlichen Handwerkskunst gibt es leider meistens
nicht viel zu sehen. Ein Besuch einer Teppichfabrik ist natürlich auch
darauf ausgelegt Teppiche zu verkaufen, es ist jedoch wesentlich mehr zu
sehen und je nach Fabrik kann es ein wirklich sehr interessanter Vortrag
über die Teppichherstellung sein. Zu sehen wie die vielen tausend Knoten
per Hand geknüpft werden, mit welchem Geschick die Frauen dieses Handwerk
beherrschen hat uns sehr beeindruckt. Auch die Verkäufer sind hier nicht
so aufdringlich, da Teppiche halt nicht unbedingt ein Souvenir für
Jedermann sind.

©
Club Letoonia